KOBIK

Bei der KOBIK handelt es sich um die Schweizerische Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität, die organisatorisch bei der Bundeskriminalpolizei (BKP) – Hauptabteilung des Bundesamtes für Polizei (fedpol) – angegliedert ist.

Die Tätigkeit der KOBIK ergibt sich aus einer Verwaltungsvereinbarung, die 2001 vom Präsidenten der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und –direktoren und der Vorsteherin des EJPD unterzeichnet wurde.

Aufgabenbereiche

  • Monitoring
  • Analyse
  • Clearing

Meldungen

Bei KOBIK können verdächtige Internetinhalte, u.a.

  • Ehrverletzungen:
    • Üble Nachrede (Art. 173 StGB), vgl. üble Nachrede | ueble-nachrede.ch,
    • Verleumdung (Art. 174 StGB), vgl. Verleumdung | verleumdung.ch,
    • Beschimpfung (Art. 177 StGB), vgl. Beschimpfung | beschimpfung.ch;
  • Betrug, vgl. Betrug | vermoegensdelikte.ch;
  • Kinderpornografie;
  • SPAM;
  • Extremismus;
  • Rassismus

mittels eines online aufgeschalteten Formulars gemeldet werden (abrufbar unter Meldeformular | cybercrime.admin.ch).

KOBIK prüft die Verdachtsmeldungen auf deren strafrechtliche Relevanz und leitet sie anschliessend an die zuständigen in- und ausländischen Strafverfolgungsbehörden weiter. Dies gilt auch mit Bezug auf Meldungen Facebook (Gruppen, Seiten, Kommentare) betreffend, soweit sie einen Bezug zur Schweiz aufweisen.

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